Mittwoch, Juni 27, 2012

IFAF UNDER-19 WORLD CHAMPIONSHIP GAMES TO BE SHOWN LIVE FROM AUSTIN VIA WEBCAST



All 12 games to be streamed live from Burger Stadium beginning with Panama vs. Austria, Japan vs. France, Canada vs. Sweden and USA vs. American Samoa

FOR IMMEDIATE RELEASE – WEDNESDAY, JUNE 27, 2012 – AUSTIN, TX – All 12 games of the 2012 IFAF Under-19 World Championship will be streamed live online from Burger Stadium in Austin when the tournament kicks off this weekend.

USA Football’s YouTube channel will air a live webcast of the games, which will also be archived for future viewing at www.YouTube.com/usafootballeducation.

The live webcast will cover the opening games on Saturday, June 30, which begin at 9am CT the second round of games on July 3 and 4 and the July 6 placement games and the July 7 medal games.

Select games also will be telecast in Central Texas on KBVO MyAustinTV. KBVO will air all three U.S. Under-19 National Games. Additional KBVO game telecasts will be announced during World Championship play.

We are pleased that American football fans around the world who are eager to see the next generation of top international players compete in Texas will be able to follow the entire tournament online,” said IFAF president TOMMY WIKING. “We have four games for them to enjoy on Saturday and no doubt some intriguing and exciting games in midweek when places in the medal rounds are at stake.”

The action kicks off this Saturday, June 30, at www.YouTube.com/usafootballeducation when two newcomers to the world Under-19 stage meet as reigning European junior champion Austria takes on Panama at 9am CT, enabling American football fans in Panama to tune in at 9am local time and in Austria at 4pm Central European Time.

2009 Bronze Medal winner Japan meets France at 11.30am CT (6.30pm in France / 1.30am Sunday in Japan), followed by a clash between 2009 Silver medalist Canada and Sweden at 5pm CT (6pm ET / midnight in Sweden).

When the reigning champion United States faces American Samoa, playing in its first-ever IFAF tournament, at 8pm local time on Saturday, American Samoan fans will be watching at 2pm that afternoon in the South Pacific.

The second round, placement and medal games will all kick off at 5pm and 8pm local time on July 3, 4, 6 and 7, which translate as 11am and 2pm in American Samoa, 6pm and 9pm U.S. Eastern time, midnight and 3am the following day Central European Time, and 7am and 10am the following day in Japan.

Learn more about the IFAF Under-19 World Championship and the World Football Festival at: www.u19championship.com.

2012 IFAF Under-19 World Championship Webcast Schedule By Time Zone

Saturday, June 30 (all games at Burger Stadium)

Local
Eastern
CET
Japan
Am. Samoa
Game
9am
10am
4pm
11pm
3am
Panama vs. Austria
11.30am
12.30am
6.30pm
1.30am +1 day
5am
Japan vs. France
5pm
6pm
12am +1 day
7am +1 day
11am
Canada vs. Sweden
8pm
9pm
3am +1 day
10am +1 day
2pm
United States vs. American Samoa

Tuesday, July 3 (all games at Burger Stadium)

Local
Eastern
CET
Japan
Am. Samoa
Game
5pm
6pm
12am +1 day
7am +1 day
11am
JPN/FRA losing team vs.
CAN/SWE losing team
8pm
9pm
3am +1 day
10am +1 day
2pm
PAN/AUT losing team vs.
USA/AMS losing team

Wednesday, July 4 (all games at Burger Stadium)

Local
Eastern
CET
Japan
Am. Samoa
Game
5pm
6pm
12am +1 day
7am +1 day
11am
JPN/FRA winner vs. CAN/SWE winner
8pm
9pm
3am +1 day
10am +1 day
2pm
PAN/AUT winner vs. USA/AMS winner

Friday, July 6 (all games at Burger Stadium)

Local
Eastern
CET
Japan
Am. Samoa
Game
5pm
6pm
12am +1 day
7am +1 day
11am
Seventh Place Game
8pm
9pm
3am +1 day
10am +1 day
2pm
Fifth Place Game

Saturday, July 7 (all games at Burger Stadium)

Local
Eastern
CET
Japan
Am. Samoa
Game
5pm
6pm
12am +1 day
7am +1 day
11am
Bronze Medal Game
8pm
9pm
3am +1 day
10am +1 day
2pm
Gold Medal Game

Mittwoch, Mai 30, 2012

Sparkassen Gameday 2012 – Mit neuem Quarterback gegen einen alten Rivalen


Im neuen Spieltagsdress, gesponsert von der Ostsächsischen Sparkasse Dresden, geht es für die Monarchs gegen die Panther
 
Das erste Heimspiel der Königlichen in der German Football League (GFL) wartet und es verspricht, nach der Jubiläumspartie gegen Japans Obic Seagulls, ein weiterer Höhepunkt der Spielzeit 2012 zu werden. Mit einem Sieg gegen Aufsteiger Lübeck und einer Niederlage gegen den kommenden Gegner, die Düsseldorf Panther, rangiert Gary Spielbuehlers Team derzeit auf dem vierten Rang der GFL Nord. Verfolgt von Lübeck und Braunschweig, jedoch mit einigem Abstand zu den besser platzierten Düsseldorfern, Berliner Adlern und Kielern stehen die Monarchs gerade am Anfang einer sicherlich aufregenden Football-Saison. Noch ist unklar, wohin der Weg mit Neumonarch und Quarterback Warren Smith die Sachsen führen könnte. Für Spannung ist demnach gesorgt, wenn es am kommenden Sonnabend, ab 14.30 Uhr, in Dresdens glücksgas stadion fair und hart zur Sache geht.
 
Auch abseits der aufregenden Hatz um Touchdowns und Fieldgoals ist dann für einen aufregenden Bundesliga-Spieltag gesorgt. Denn die Ostsächsische Sparkasse Dresden (OSD), der Sieger des großen Dresdner Bankentests, liefert zum Sparkassen-Gameday ein unterhaltsames Rahmenprogramm mit zahlreichen Gewinnmöglichkeiten und Aktionen. So sind Promotion-Teams der Sparkasse mit Geschenken wie Klatschverstärkern im glücksgas stadion unterwegs. Auch an ein Fotostudio wurde gedacht. Fans und Gäste der Dresden Monarchs erhalten hier die Möglichkeit, sich vor einem Megaposter mit Familie und Freunden kostenfrei verewigen zu lassen. Nach dem Spiel stehen hier auch die Spieler der Goldenen für Fotos bereit. „Wir wünschen allen Besuchern des kommenden Spieltages eine tolle Zeit und den Dresden Monarchs natürlich einen Sieg gegen die Panther“, so Thomas Stein, Direktor Firmenkunden Region Dresden der Ostsächsischen Sparkasse Dresden.
 
Thomas Stein ist es schließlich auch, der den traditionellen Münzwurf zu Beginn des Spieles in die eigenen Hände nehmen wird. Ohne Sponsoren wie die Sparkasse Dresden wären Spieltage, wie der kommende im glücksgas stadion, undenkbar. Gary Spielbuehler und sein GFL-Kader wissen so viel Einsatz mehr als zu schätzen. Denn Dank ihrer Profession und einer großzügigen OSD-Spende spielen die Dresden Monarchs seit Saisonbeginn im neuen Dress. „Wir freuen uns auf den kommenden Sparkassen-Gameday und natürlich auf ein hoffentlich volles Stadion mit all unseren Fans und Unterstützern“, so Dresdens Cheftrainer.

Hurricanes kommen nach Hall


Foto: Dieter Hess
Unicorns treten am Samstag gegen Saarbrücken an / Fritz Waldvogel erstmals im grünen Trikot

von Axel Streich

Nach ihrer Wien-Reise sind die Schwäbisch Hall Unicorns am kommenden Samstag wieder im Haller Hagenbachstadion zu sehen. Um 17:00 Uhr sind die Saarland Hurricanes zu Gast, die in der Saison 2012 mit drei extrem engen Ergebnissen auf sich aufmerksam gemacht haben.

Mit 13:25 unterlagen die Schwäbisch Hall Unicorns am vergangenen Sonntag im Eurobowl-Viertelfinale in Wien. Die EFL-Runde ist für sie damit beendet und man kann sich nun wieder voll und ganz auf die Bundesliga konzentrieren. Dort heißen die nächsten Gegner Saarland Hurricanes, die mit drei äußerst knappen Ergebnissen in die Saison gestartet sind.

Zum Saisonauftakt mussten sich die Saarländer zuhause den Aufsteigern aus Rothenburg o.d.T. mit 33:34 beugen. Eine Woche später erkämpfte man sich dann in Wiesbaden einen 45:44-Erfolg, bevor man den Stuttgart Scorpions am vergangenen Samstag im Saarbrücker Ludwigsparktstadion ein 10:10-Unentschieden abtrotzen konnte. 88:88 Touchdown- und 3:3 Spielpunkte zeigen, dass sich die Hurricanes in diesem Jahr ihren Gegnern anpassen und in der Lage sind, die Spiele entsprechend spannend zu gestalten.

Die Hurricanes, die im letzten Jahr besonders mit einer dünnen Spielerdecke zu kämpfen hatten, konnten sich über den Winter klar verstärken. So verpflichtete man unter anderem den Amerikaner Dan Selway als neuen Spielmacher. Selway hat über Umwege auch eine Verbindung nach Schwäbisch Hall: Letztes Jahr spielte er in der ersten finnischen Liga bei den Rajaritarit aus Lappeenranta, der Haller Partnerstadt in Finnland. Am Samstag wird er wegen einer Verletzung an der Wurfhand aber wohl nicht eingesetzt werden können.

Während man in Saarbrücken vor der Saison davon gesprochen hat, einen weiteren Schritt nach vorne machen zu wollen und man sich abhängig vom Saisonverlauf auch eine Playoff-Teilnahme vorstellen kann, geht es bei den Unicorns um die Verteidigung des Titels in der GFL-Süd. Die aus dem letzten Jahr erfolgsverwöhnten TSG-Footballer haben bei diesem Unterfangen bislang noch mit der Konstanz im Angriff zu kämpfen. „Es läuft noch nicht so rund, wie wir uns das wünschen. Aber wir sehen von Spiel zu Spiel Fortschritte“, sagt Halls Head Coach Siegfried Gehrke.

Während seine Defense voll besetzt einen sehr stabilen Eindruck macht, fehlen Gehrke in der Offense bisher noch zwei wichtige Akteure. Johannes Brenner konnte in dieser Saison wegen einer Knöcheloperation noch nicht eingesetzt werden und der amerikanische Neuzugang Fritz Waldvogel ist erst in der vergangenen Woche in Deutschland angekommen. Waldvogel wird am kommenden Samstag sein Debüt im grünen Trikot geben und man darf gespannt sein, wie schnell es dem wendigen Receiver gelingt, sich im Haller Angriffssystem zurechtzufinden.

Den TSG-Footballern steckt das Spiel vom Pfingstsonntag noch arg in den Knochen. „Das war eine sehr körperbetonte Partie in Wien und die Schiedsrichter haben in Sachen Härte einiges durchgehen lassen“, sagt Cheftrainer Gehrke. Abgesehen von Safety Gerhard Jäger, dessen Einsatz in Folge eines besonders harten Wiener Tackles fraglich ist, sollten die blauen Flecken bei allen Spielern bis Samstag aber wieder auskuriert sein.

Montag, Mai 21, 2012

Back on the Track


Unicorns gewinnen gegen die Rhein-Neckar Bandits mit 54:6 / nach Startschwierigkeiten dominieren die Haller

Von Axel Streich

Die Unicorns scheinen wieder in der Spur zu sein: Nach der Auftaktniederlage in Stuttgart besiegten die TSG-Footballer am Samstag die Rhein-Neckar Bandits vor 1.000 Zuschauern im Haller Hagenbachstadion mit 54:6.

Wenn der amtierende deutsche Meister im eigenen Stadion gegen den Aufsteiger antritt, dann sollte eigentlich alle klar sein. Am Samstag war im Haller Hagenbachstadion zunächst allerdings gar nichts klar. Ähnlich wie ein Woche zuvor in Stuttgart, machten die Unicorns im ersten Viertel viele Fehler. Mit unvollständigen Pässen und fallengelassen Bällen bauten sie ihre Gegner geradezu auf.

Diese ließen sich dann auch in ihrem ersten Bundesligaspiel nicht lange bitten und Ersatzquarterback Stefan Mentsching brachte die Rhein-Neckar Bandits mit 6:0 in Führung. Ansonsten bestimmte das gesamte Spiel über der Mannheimer Neuzugang Sean Cooper die Angriffsbemühungen der Bandits, zunächst als Runningback und später auch als Spielmacher. Gegen die insgesamt gut aufgelegte Haller Defense hatte er aber mit zunehmender Spieldauer mehr und mehr das Nachsehen.

Das Haller Horrorszenario des ersten Viertels fand mit dem Seitenwechsel zum zweiten Spielabschnitt sein Ende. Jetzt präsentierten sich die TSGler so, wie man es von ihnen erwarten durfte und dominierten das Geschehen auf dem Platz. Alleine einige Unsicherheiten beim Zusammenspiel zwischen Center und Quarterback Jake Spitzlberger waren nicht zu übersehen. Head Coach Siegfried Gehrke hatte dafür aber nach dem Spiel auch die Erklärung: „Daniel Graf musste heute sein erstes Spiel als Center bestreiten, weil wir zwei Ausfälle auf dieser Position verkraften mussten. Dafür hat er seine Sache sehr gut gemacht.“

Trotz vieler Straf-Yards erspielten sich die Unicorns bis zur Pause eine klare 27:6-Führung. Touchdowns von Felix Brenner (2), Jake Spitzlberger und Brian Rushing sowie drei Extrapunkte von Christian Devincentis sorgten für dieses beruhigende Polster zur Halbzeit.

In der zweiten Hälfte wussten dann besonders die beiden Receiver Felix Brenner und Thomas Hambalek zu glänzen. Mit langen und sicher gefangene Pässe von Jake Spitzlberger zeigten die Haller ihre Klasse im Angriff. Die Haller Defense ließ ihren Gegnern hingegen kaum Luft zum Atmen und zwangen die Bandits ein ums andere Mal zum Befreiungskick.

Zum Start in die zweite Hälfte wählten sie allerdings eine andere Variante, um die Mannheimer vom Ball zu trennen. Simon Brenner gelang es an der eigenen Zwei-Yard-Line einen Bandits-Pass abzufangen und ihn über 98 Yards zum 34:6 (PAT Devincentis) in die Bandits-Endzone zu tragen. Den auch in dieser Höhe verdienten 54:6-Erfolg machten in der Folge das Duo Spitzlberger-Hambalek perfekt. Zunächst bediente Jake Spitzlberger zweimal Thomas Hambalek mit Pässen über 28 und 35 Yards, um anschließend selbst mit einem Lauf über sieben Yards in die Bandits-Endzone einzudringen.

Halls Head Coach Siegfried Gehrke entschuldigte sich nach dem Spiel schon fast für den hohen Sieg: „Der letzte Touchdown wäre eigentlich nicht mehr notwendig gewesen und das ist sonst auch nicht unsere Art. Nach dem Spiel letzte Woche haben wir das aber für unser Selbstbewusstsein gebraucht.“ Mit der Leistung seines Teams war er insgesamt zufrieden: „Wir hatten einen holprigen Start. Das Team hat sich aber zusammengerissen und dafür gebührt ihm Respekt. Wir stehen immer noch am Anfang der Saison. Dass da noch nicht alles klappt, ist völlig normal. Jetzt gilt es den Blick auf Wien zu werfen, denn dort erwartet uns ein deutlich stärkerer Gegner.“

Die Punkte für Hall erzielten: Felix Brenner (12), Christian Devincentis (6), Jake Spitzlberger (12), Brian Rushing (6), Simon Brenner (6) und Thomas Hambalek (12)

Zuschauer: 1.000

Viertelergebnisse:  0:6 / 27:0 / 14:0 / 13:0 / Final: 54:6

Alle Punkte:
0:6 – Stefan Mentsching – 8-Yard-Lauf
7:6 – Felix Brenner – 40-Yard-Pass von Jake Spitzlberger (PAT Christian Devincentis)
14:6 – Jake Spitzlberger – 1-Yard-Lauf (PAT Christian Devincentis)
20:6 – Brian Rushing – 11-Yard-Lauf
27:6 – Felix Brenner – 14-Yard-Pass von Jake Spitzlberger (PAT Christian Devincentis)
34:6 – Simon Brenner – 98-Yard-Interception-Return (PAT Christian Devincentis)
41:6 – Thomas Hambalek – 28-Yard-Pass von Jake Spitzlberger (PAT Christian Devincentis)
47:6 – Thomas Hambalek – 35-Yard-Pass von Jake Spitzlberger
54:6 – Jake Spitzlberger – 7-Yard-Lauf (PAT Christian Devincentis) 

65 Panther-Punkte beim Sieg gegen Blue Devils

Ein Offensiv-Feuerwerk der Extraklasse, 102 Punkte, insgesamt 14, zum Teil spektakuläre Touchdowns, dazu eine starke zweite Spielhälfte der Düsseldorfer Defense – die 1.776 Fans, die am sommerlichen Samstagabend ins Benrather Stadion an der Karl-Hohmann-Straße gekommen waren, wurden mit (zeitweise) hochklassigem Offensiv-Football überreichlich entschädigt. Dank der Steigerung der zunächst desolaten Deckung gewannen die Düsseldorf Panther am Ende ebenso verdient wie deutlich mit 65:37 (7:7, 14:24, 17:6, 27:0) gegen die Hamburg Blue Devils.
„Das war auch ein Charaktertest für meine Spieler, ob wir es schaffen, uns trotz des zwischenzeitlich deutlichen Rückstands ins Spiel zurück zu kämpfen“, erklärte nachher Panther-Cheftrainer James Jenkins und strahlte: „Sie hat ihn bestanden.“ Der 44-jährige Headcoach des sechsmaligen deutschen Meisters gab aber auch zu: „In der ersten Halbzeit haben uns die Hamburger mit ihrer Taktik überrascht, sie verdienen unseren vollen Respekt. Die Blue Devils haben eine starke Mannschaft, die uns sicher auch nächste Woche alles abverlangen wird.“ Panther-Runningback David McCants, der gegen sein ehemaliges Team - genau wie Niklas Hornen - zwei Touchdowns erlief, lobte besonders die Düsseldorfer Offenseline. „Sie hat einen unglaublich guten Job gemacht. Wir Runningbacks haben gescort, aber die Jungs in der Linie haben uns den Weg bereitet und die Punkte erarbeitet.“

Doch schön der Reihe nach: Der erste Drive der Panther wurde schnell gestoppt, das sonst so starke Passspiel der Düsseldorfer wurde von den Gästen rigoros via Doppeldeckung für Niklas Römer und Co. unterbunden. Weit überraschender die Angriffs-Formation der Hanseaten. Da sich mit Tory Cooper das sonstige ‚Arbeitstier‘ der Laufoffense bei der 14:17-Niederlage gegen Braunschweig einen Innenbandriss am Knie zugezogen hatte, der den US-Runningback wohl noch mindestens vier Wochen außer Gefecht setzt, setzte Headcoach Max von Garnier konsequent aufs Passspiel. Gegen das ‚empty backfield‘ der Hamburger, bei denen Spielmacher Paul Roberts mit viel Übersicht immer wieder den freien seiner fünf Receiver bediente, fanden die Hausherren bis zur Pause kein Mittel. So punkteten die ‚Teufel‘ bei fünfen ihrer sechs Ballbesitze in der ersten Hälfte. Die Panther-Offense hatte mehr Schwierigkeiten: Unnötige Strafen, mit Ausnahme des ersten Touchdowns durch das bewährte Duo Robert Demers/Niklas Römer immer wieder vereitelte Versuche, das Pass-Spiel zu etablieren, ein paar verpasste Blocks – trotzdem standen nach dem zweiten Quarter immerhin 21 Zähler auf der Habenseite.

Die Initialzündung zur Aufholjagd lieferte dann die Abwehr. Nach einem 50-Yard-Lauf von Blue Devils-Quarterback Roberts, bei dem beinahe ein halbes Dutzend Tackleversuche nicht saßen , stemmten sich die Rheinländer, geführt von Linebacker Jens Hoffmann und Defenseliner Pascal Hohenberg und unterstützt durch die laustarken Fans auf der Tribüne, dem drohenden Zwei-Touchdowns-Rückstand entgegen. So stand es ‚nur‘ 21:31 zur Pause. Panther-Cheftrainer Jenkins besprach sich erst lange auf dem Feld mit seinen Coaches, appellierte dann an seine Spieler. „Wir haben auf Manndeckung umgestellt, ich habe gesagt, dass jetzt jeder für sich kämpft, keiner mehr mögliche Fehler auf Probleme in der Abstimmung schieben kann – darum geht’s beim Football, knallharter Kampf.“

Der neue Spirit zahlte sich prompt aus: Nationalmannschafts-Verteidiger Sebastian Schönbroich, der schon beim 40:14 gegen Dresden zwei Bälle abgefangen hatte, krallte sich den ersten Roberts-Pass, wenig später erlief Niklas Hornen den Anschluss-Touchdown. Beim nächsten Ballbesitz der ‚Blauen‘ kam das ‚big play‘ von Denis Odenhoven. Der 21-jährige Defensive Back, der ebenfalls gegen die Monarchs zwei Interceptions gefangen hatte, sackte ‚Teufel‘ Roberts und schlug ihm den Ball weg, Jonas Kroneberg eroberte ihn für die Panther. Vier Spielzüger später stürmte David McCants zu seinem zweiten Touchdown und der ersten Panther-Führung in die Endzone. Die wurde durch ein Fieldgoal von Sven Misbach ausgebaut, nachdem Jörg Berghoff und Mahir Köroglu beim nächsten Angriff der Gäste einen weiteren Fumble erzwungen hatten.

Noch einmal schlugen die Hamburger zurück, kamen kurz Ende des dritten Spielabschnitts auf 37:38 heran. Doch danach ging den Gästen, die zudem Linebacker Samuel Ong mit einer Knieverletzung verloren, sichtlich die Luft aus. „Wir haben einfach nicht die Tiefe im Kader, um da noch gegenhalten zu können“, gestand Headcoach Max von Garnier nachher, „die Panther bringen dann noch ihren dritten, vierten oder fünften Klasse-Runningback, da sind meine Jungs noch überfordert.“ Trotzdem war der frühere Klasse-Receiver – zu Recht – stolz auf sein Aufsteigerteam: „Aber wir haben gezeigt, dass wir in der ersten Liga mithalten können, das ist die wichtigste Erkenntnis, darauf können wir aufbauen.“ Tolle Geste der Panther-Fans, dass sie die Hamburger für ihre beherzte Vorstellung nach dem Schlusspfiff mit stehenden Ovationen und „Blue, Blue, Blue“-Sprechchören verabschiedeten.

Zwischenzeitlich erlebten die Zuschauer noch eine Offense-Demonstration der Düsseldorfer, die übrigens vor genau zehn Jahren – damals in der Regionalliga West - beim 76:0 gegen die Paderborn Dolphins mehr Punkte erzielt haben als an diesem dritten GFL-Spieltag 2012. Ein Super-Catch von Janik Lück eröffnete das Schlussviertel, in dem die O-Line der Raubkatzen die erschöpften ‚Teufel‘ beinahe nach Belieben über den Platz schob. Spielmacher Robert Demers sprintete über die rechte Seite in die Endzone, wenig später legten Soichiro Tsukuda mit seinem ersten Touchdown für Düsseldorf und Muco Köroglu noch nach und untermauerten – genau wie Marcel von Eck - die vom gegnerischen Coach angesprochene Tiefe des Kaders und Qualität des Laufspiels. „Wir haben immer darauf gewartet, dass sie ihre Deckung umstellen“, wunderte sich nachher David McCants, „dass sie irgendwann die Box (Spielfeldmtte) zustellen und wir gezwungen sind, mehr zu passen. Aber sie haben es nicht getan und daher sind unsere sieben Lauf-Touchdowns nur das logische Ergebnis.“


Das Spiel im Überblick:
Düsseldorf Panther – Hamburg Blue Devils 65:37 (7:7, 14:24, 17:6, 27:0)

1.776 Zuschauer im Benrather Stadion an der Karl-Hohmann-Straße;
0:7       Paul Roberts, 2-Yard-Lauf, PAT Michel Hündür (7:06 Minuten gespielt)
7:7       Niklas Römer, 18-Yard-Pass von Robert Demers, PAT Sven Missbach (9:07)
7:14     Philipp Schulz, 21-Yard-Pass von Paul Roberts, PAT Michel Hündür (15:20)
7:21     Kay Stange, 80-Yard-Pass von Paul Roberts, PAT Michel Hündür (18:12)
14:21   David McCants, 60-Yard-Lauf, PAT Sven Missbach (18:27)
14:28   Julian Spohr, 11-Yard-Pass von Paul Roberts, PAT Michel Hündür (20:06)
21:28   Niklas Hornen, 1-Yard-Lauf, PAT Sven Missbach (22:44)
21:31   Michel Hündür 31-Yard-Fieldgoal (24:00)
28:31   Niklas Hornen, 2-Yard-Lauf, PAT Sven Missbach (26:01)
35:31   David McCants, 8-Yard-Lauf, PAT Sven Missbach (28:35)
38:31   Sven Missbach, 34-Yard-Fieldgoal (32:55)
38:37   Julian Spohr, 21-Yard-Pass von Paul Roberts, PAT vorbei (34:24)
45:37   Janik Lück, 26-Yard-Pass von Robert Demers, PAT Sven Missbach (36:06)      
52:37   Robert Demers, 41-Yard-Lauf, PAT Sven Missbach (38:38)
59:37   Soichiro Tskukuda, 18-Yard-Lauf, PAT Sven Missbach (41:54)
65:37   Muco Köroglu, 16-Yard-Lauf, PAT vorbei (45:44)

New Yorker Lions verlieren gegen kämpferisch starke Adler


Mit 7:21 (0:7; 7:0; 0:7; 0:7) verliert das Team der New Yorker Lions gegen kämpferisch stark spielende Berlin Adler, ihren Heimspielauftakt in die GFL Saison 2012.

Vor knapp 3.300 Zuschauern bei sommerlichen Temperaturen, konnten dabei die Lions nur in der ersten Halbzeit das Spiel offen gestalten. Vor allem Unsicherheiten des Angriffs der Löwenstädter im zweiten
Spielabschnitt, führten letztendlich zum Sieg für die Mannschaft aus der Hauptstadt.

Die Mannschaft der Berlin Adler eröffneten mit dem Kick-Off die Partie. Nach dem Return durch Lions
Spieler Ronald Sears, begann die Offense der Löwen ihren ersten Drive an der eigenen 32 Yard Linie.
Mit Läufen durch Runningback Sven Rosemann und Pässen von Quarterback Michael Herrick auf
William Ngaoudjio, sowie Lenny Greene, arbeiten sich die Lions bis an die 20 Yard Linie der Adler nach
vorne und hatten die Chance mit einem 35 Yard Fieldgoal durch Tobias Göbel in Führung zu gehen.
Leider flog der Ball knapp rechts am Tor vorbei. Besser lief es im ersten Angriffsdrive für die Berlin Adler.
Beginnend an ihrer eigenen 20 Yard Linie brauchten sie ganze fünf Spielzüge um die ersten Punkte auf
das Scoreboard zu bringen. Ursprung dafür war ein 38 Yard Pass im ersten Spielzug von Berlins QB Alex
Good auf seinen Receiver Conrad Meadows, dem nach drei kurzen Läufen abschließend ein 30 Yard
Touchdownlauf durch QB A. Good folgte. Nach sicher verwandelten Extrapunkt durch Adler Kicker Justin
Sterz führten die Hauptstädter mit 0:7.

Nach guten Kick-Off Return durch W. Ngaoudjio, begann der Angriff der New Yorker Lions nun ihren
nächsten Drive an der eigenen 40 Yard Linie. Dieses Mal kämpfte man sich bis Berlins 27 Yard nach
vorne, ehe der Vorwärtsdrang abrupt wieder ein Ende fand. Einen Pass von M. Herrick konnte Receiver
W. Ngaoudjio nicht festhalten und der abprallende Ball wurde von Adlers M. Pusch abgefangen. Der
Angriff der Berlin Adler betrat wieder das Feld, konnte aber bis zum Ende des ersten Spielviertels, gegen
eine nun gut agierende Verteidigung der Löwenstädter, keinen nennenswerten Raumgewinn erzielen.
Somit mussten sie sich zu Beginn des zweiten Quarters mit einem Punt vom Ballbesitz trennen. Bis zur
Mitte des zweiten Spielabschnitts, vermochte sich keine der beiden Angriffsformationen entscheidend
gegen die jeweils gegnerischen Verteidigungsreihen durchsetzen. Erst dann schienen die Lions von
Headcoach Phil Hickey eine Möglichkeit gefunden zu haben, die Verteidigung der Mannen aus der
Hauptsstadt zu knacken. An der eigenen 41 Yard Line startend arbeiteten sich die Löwen unter Regie
von QB M. Herrick, Yard für Yard mit wechselnden Lauf- und Passspiel nach vorne. Am Ende stand ein
erfolgreicher sieben Yard Touchdown-Pass von M. Herrick auf seinen Receiver C. Bollmann (PAT T.
Göbel) und der 7:7 Ausgleich.

Die Berlin Adler versuchten nun vor allem mit Laufspiel über ihren QB A. Good und ihre Runningbacks C.
Macia und C. Niepagen Raumgewinn zu erzielen. Zwar gelang es ihnen, sich damit bis an die 30 Yard
Linie der Lions vorzuarbeiten, doch dort war dann auch Schluss. Auch der 47 Yard Fieldgoalversuch
durch J. Sterz geriet zu kurz und somit kamen die Lions kurz vor der Pause noch einmal in Ballbesitz.
Leider konnten sie daraus kein Kapital schlagen, da der sonst sicher agierende W. Ngaoudjio, beim
Versuch das noch fehlende Yard bis zum neuen 1st Down herauszuholen, den Ball verlor, der dann von
der aufmerksamen Adler Defense gesichert werden konnte. Somit blieb es beim Spielstand von 7:7 zur
Halbzeitpause.

Das dritte Quarter begann mit einem Return durch die Berlin Adler bis weit in die Hälfte der
New Yorker Lions. Von der 43 Yard Linie der Löwen startend, biss sich der Angriff der Mannschaft von
der Spree, aber an der stark spielenden Verteidigung der Braunschweiger, die Zähne aus und man
musste sich per Punt erneut vom Angriffsrecht trennen.

Erneutes erfolgreiches 42:39 Herzschlagfinale des GFL1-Teams der Franken Knights


©Doris Seybold-Wollmerhäuser

Am Samstag erwartete die über 1000 Zuschauer zur Heimspielpremiere in der GFL1-Saison gleich ein Leckerbissen der besonderen Art. Mit den Cowboys aus München gastierte der Altmeister und Dauerrivale der Franken im umgebauten Stadion von Rothenburg. Mit den Cowboys erwarteten die Ritter ein sehr ambitioniertes Team, das für den sportlichen Erfolg sogar seine Philosophie geändert hat. Verzichteten die Cowboys in der Vergangenheit auf amerikanische Importspieler, starten die Münchener 2012 gleich mit drei Amerikanern auf den wichtigen Positionen Quarterback, Linebacker und in der Offense-Line. Die Isarstädter sehen sich zwar durchaus in der Lage, bei der Vergabe des Meistertitels mitzureden aber die Rothenburger Aufsteiger knöpften ihnen am vergangenen Samstag sogleich wichtige Punkte ab und gewannen mit 42:39 Punkten.

Die Ritter starteten gleich am Anfang des Spiels erfolgsversprechend mit gezielten kurzen Pässen und einem schönen Lauf des Quarterbacks bis zur 50yard-Linie durch. Dann ein schneller Lauf durch Daniel Barnes-schön freigeblockt von der eigenen Offense-Line, ein gezielter Touchdown- Pass auf Jojo Joyner und ein erfolgreicher Kick von Chris Scheiner und schon führten die Ritter mit 7:0. Die Münchener versuchten im folgenden Angriff mit kurzen Pässen übers Feld zu kommen. Durch gute Defense-Arbeit der Ritter blieb ihnen dann aber nur noch der Befreiungsschlag per Punt. Die Knights starteten nun in bester Feldposition an der eigenen 38yard-Linie. Mit einem weiten Pass über 62yard punktete wieder Jojo Joyner und mit einem weiteren souveränen Kick durch Chris Scheiner erhöhten die Aufsteiger bereits auf 14:0. Die Cowboys wurden auch bei ihrem zweiten Versuch übers Feld zu marschieren von der Defense der Knights gestoppt und konnten sich auch durch einen gescheiterten Fieldgoal-Versuch keine Punkte ergattern. Den nächsten Angriff der Ritter stoppten die Isarstädter aber postwendend und eroberten sich durch einen Fumble das Ei schnell zurück und verkürzten mit schönem Passspiel auf 14:7. Im 2. Spielviertel fing Neuritter Timothy Knüttel, der auch bei dem Spiel gegen Saarland schon überzeugte einen traumhaften 68yard Touchdown-Pass. Mit dem Extrapunkt zogen die Knights erst mal mit 21:7 Punkten davon. Nach einem schönen Kick-off bis in die Endzone der Cowboys starteten die Münchener dann denkbar schlecht und hatten auch noch großen Raumverlust durch einen sehenswerten Quarterbacksack von dem schwergewichtigen Ritter Wesley Hicks. Als der Münchener QB dann beim zweiten Versuch selbst laufen wollte wurde er wiederum von dem Rothenburger Christian Wischgoll gestoppt. Aber dann ließen sich die Cowboys nicht mehr aufhalten und verkürzten auf 21:14. Durch einen vermurksten Kick-off der Münchener starteten die Knights dann günstig an der 40 yard-Linie und marschierten mit mehreren schönen Pässen von Cedric Townsend auf Chris Scheiner und Steffen Lang bis zur Endzone. Die Punkte waren wieder Jojo Joyner vergönnt und die Knights erhöhten Dank ihres souveränen Kickers auf 28:14. Nach einem mühsamen Marsch der Cowboys durch kurze Pässe und einem schönen Trickspielzug arbeiteten sich die Gäste bis an die eigene 18yard-line voran. Ein zähes vorrücken-immer wieder gut gestoppt durch die Defense der Knights. In den letzten Sekunden vor der Halbzeitpause noch ein erfolgreicher Spielzug und die Isarstädter kämpften sich trotz eines weiteren missglückten Kicks zum Halbzeitstand von 28:20 an die Gastgeber heran.
Man weiß nicht, was der Headcoach der Cowboys in der Pause zu seinen Jungs gesagt hat- aber auf jeden Fall starteten sie aufgewacht im dritten Quarter voll durch und erhöhten blitzschnell auf 28:27. Die Ritter nun deutlich unter Druck zeigten Kampfgeist mit erfolgreichen Pässen auf Steffen Lang und Jojo Joyner. Trotz gewaltigem Raumverlust durch einen Quarterbacksack gegen Cedric Townsend konnten das Traumteam Cedric und Jojo und dem 5.erfolgreichen Kick durch Chris Scheiner auf 35:27 in der Mitte des dritten Quarters erhöhen. Beim nächsten Lauf der Cowboys wird der Münchener Quarterback wieder zweimal hintereinander gesackt, schöne Läufe gestoppt und der Angriff ging zurück zu den Rittern. Dieser startete mit einem schönen Pass auf Alexander Mohr- aber die Gastgeber kamen an der starken Defense der Münchener nicht vorbei und mussten sich durch einen Punt befreien. Mit erfolgreichen Pässen und schnellen Läufen kämpften sich die Gäste dann schnell mit 35:33 an die Franken heran. Durch erhöhten Druck der Cowboys auf die Nummer 1 der Ritter kam Cedric immer wieder unter Bedrängnis und die Offense musste wiederum das Angriffsrecht abgeben. Die flinke Nr.16 der Cowboys und eine kaum zu stoppende Nr.22 der Isarstädter und die Gäste gingen zum ersten Mal in diesem Spiel mit 35:39 in Führung. Ihr 2-Punkt-Versuch wurde durch Fabian Beilhardt verhindert. Durch gutes Zusammenspiel der Offense erarbeiteten sich dann die Knights das ein ums andere First Down. Eine Minute noch auf der Uhr und die Knights standen 2yard vor der Endzone. Ein gezielter Pass auf Jojo Joyner und der Kick von Chris Scheiner bringen dem Team die Führung zurück. Viele Flaggen im vierten Quarter des Spiels bringen nicht nur die Zuschauer fast um den Verstand. Mit lautstarker Unterstützung der Rothenburger Fans konnten die Cowboys die letzten verbleibenden Spielsekunden nicht mehr nutzen und die Aufsteiger gewannen bei einer Wahnsinnsstimmung die Heimpremiere mit 42:39. Die Männer um Headcoach Martin Habelt zeigten Kampfeswillen und Teamgeist und wollen dies auch bereits am kommenden Samstag bei ihrem zweiten Heimspiel gegen die Rhein-Neckar-Bandits wieder unter Beweis stellen. DoSeWo  

Donnerstag, Mai 03, 2012

Panther fahren als Außenseiter zu Vizemeister Kiel

Düsseldorf. Dicker konnte der Brocken nicht sein zum Saisonauftakt. Mit dem Gastspiel bei Vizemeister Kiel Baltic Hurricanes starten die Düsseldorf Panther am Samstag (Kick-off: 15 Uhr, Holsteinstadion) in die neue Spielzeit der German Football League. „Es ist eine Ehre für uns, mit solch einer topbesetzten Truppe auf dem Feld sein zu dürfen“, gibt sich James Jenkins, der Cheftrainer der Raubkatzen, vor der Neuauflage des letztjährigen Halbfinales, das die Gastgeber damals mit 45:21 gewannen, ausgesprochen hochachtungsvoll.

Dieser Respekt vor dem Gegner hat gute Gründe: Mit vier Teilnahmen an den Finals um den Germanbowl in den vergangenen vier Jahren und dem Meistertitel 2010 sind die Kieler zwar noch nicht ganz so erfolgreich wie die Handballer aus der schleswig-holsteinischen Landeshauptstadt, aber trotzdem derzeit das Maß aller Dinge im Football-Norden. Zudem können die Hurricanes weiter auf Kontinuität in Person von Jeff Welsh setzen, den Spielmacher, der 2011 satte 53 Touchdown-Pässe an seine Mitspieler brachte. Für ihn blockt die bewährte Offenseline, wieder verstärkt durch Nationalspieler Marten Töwe, der nach einem Jahr bei den Panthern in den Norden zurückkehrte. Und auch bei den Empfängern von Welshs Pässen hat sich nicht viel getan: Mit Julian und Philipp Dohrendorf sind die beiden besten deutschen Receiver weiter dabei, zudem mit Julian Ampaw der hoch talentierte deutsche Runningback.

Neu in der ‘Canes-Offense sind lediglich der schier unglaublich schnelle und bewegliche US-Runningback Trevar Deed und sein Landsmann Jamal Smith, der zuletzt in der kanadischen Profiliga CFL bei den Sasketchewan Rough Riders spielte. Der glänzte beim 45:3-Sieg im einzigen Kieler Testspiel gegen den dänischen Meister Triangle Razorbacks aus Velje nicht nur als Passempfänger, sondern zeigte auch beachtliche Qualitäten, als er nach der Pause Welsh als Quarterback ablöste. Mit Defensive Back Jacob Wyatt und Linebacker Michael Tauiliili hat der neue Defense Coordinator Joe Roman (der die Panther aus seinem vorherigen Job als Cheftrainer von Viertelfinal-Gegner Marburg Mercenaries noch bestens kennt) auch zwei neue US-Verteidiger nach Kiel gelotst. Klar, dass das Saisonziel der Wirbelwinde nur lauten kann, den bei der 44:48-Finalniederlage gegen die Schwäbisch Hall Unicorns hauchdünn verpassten deutschen Meistertitel an die Förde zurück zu holen.

Alle diese Kieler Qualitäten haben Panther-Headcoach James Jenkins und sein Trainerstab genauestens analysiert und versucht, in der Vorbereitung auf den Saisonauftakt ihre Schlüsse daraus zu ziehen. Daher weiß der 44-jährige US-Amerikaner, der im November die Nachfolge von Martin Hanselmann als oberster Raubkatzen-Dompteur angetreten hat, vor seinem ersten Pflichtspiel als Düsseldorfer Verantwortlicher auch um die Chancen seines Teams: „Wenn man überhaupt in Kiel gewinnen kann, dann so früh in der Saison“, glaubt Jenkins, „die ‚Canes haben nur ein Testspiel hinter sich, möglicherweise ist die Abstimmung im Angriff noch nicht ganz so perfekt.“ Wie das aussieht, wenn die Wirbelwinde richtig in Fahrt sind, hatte die Panther in der vorigen Saison gleich dreimal erleben müssen. Vor der Semifinal-Niederlage hatte der damalige GFL-Aufsteiger bereits am Flinger Broich mit 10:29 und in Kiel mit 7:50 zwei klare Schlappen erlebt.

Da der Düsseldorfer Angriff bei den Tests gegen Marburg und Köln (zumindest so lange die Erstbesetzung auf dem Platz war) fleißig scorte, dürfen sich die Fans voraussichtlich auf ein ‚High Scoring Game‘ freuen. Bei dem die Gäste nur dann eine ähnlich hohe Pleite wie bei den drei Duellen 2011 vermeiden können, „wenn der Kopf mitspielt“, wie der Cheftrainer weiß. „Alle Vorbereitung und alle athletischen Qualitäten helfen nichts, wenn wir so viele mentale Fehler machen und daher so viele Strafen kassieren wie bei den Testspielen“, appelliert Jenkins an seine Akteure.

Info:
Kiel Baltic Hurricanes – Düsseldorf Panther
Samstag, 5.5.2012, 15 Uhr, Holstein-Stadion, Kiel;
13.500 Zuschauerplätze;
Tickets: 7,-, 12,- und 16,- Euro

Dienstag, Oktober 11, 2011

DETROIT LIONS VS CHICAGO BEARS: POSTGAME NOTES AND QUOTES

LIONS 5-0 START
  • With the 24-13 win over the Chicago Bears, the Lions have now opened the 2011 season 5-0. It is the team’s first 5-0 start since 1956 and only the third in team history (1956, 1934).
  • The Lions current 9-game win streak dating back to last season (4 wins to end 2010) is the team’s longest since 1953-54.
  • It is the Lions first 5-game win streak in one season since the team had a 7-game win streak in 1995.
ATTENDANCE RECORD
  • The crowd of 67,861 for the Lions Monday Night Football game set a new Ford Field record for a Lions game since the team opened the stadium in 2002. The previous record was 63,257 vs. Green Bay November 11, 2007.
  • Monday night’s crowd was only 345 fans shy of the attendance for Super Bowl XL (68,206). 
K JASON HANSON
  • Detroit Lions K Jason Hanson has become the first player in NFL history to player 300 career games with one team. In Week 2, he set the NFL record (297) for the most games played with one team in NFL history.
  • Hanson is the eighth player in NFL history to play 300 career games.
CALVIN JOHNSON HISTORY
  • WR Calvin Johnson gave the Lions a 7-0 lead early in the second quarter on a 73-yard pass from QB Matthew Stafford. It was Johnson’s ninth touchdown reception of the season. He became the first player in NFL history with nine touchdown receptions through the first five games of the season.
  • The 73-yard pass play was the longest of the season for the Lions.
  • Johnson’s 73-yard touchdown reception was his fifth career reception of 70+ yards. He ties WR Leonard Thomson (5) for the most 70+-yard receptions in team history.
  • Johnson caught 5 passes for 130 yards with one touchdown, and he surpassed 100 yards for the 15th time in his career. He now is tied with WR Terry Barr (15, 1957-65) for the third-most 100-yard receiving games in Lions history.
  • In the first half, he caught three passes for 100 yards.
BEST RUNS TO DAYLIGHT
  • Lions RB Jahvid Best gave the Lions a 21-10 lead in the third quarter by running off an 88-yard touchdown run. It was the second-longest run in team history and longest since RB Bob Hoernschmeyer ran a 96-yard touchdown vs. the New York Yanks November 23, 1950.
  • He finished the game with 12 carries for 163 yards (13.6 avg) and 1 touchdown. It was a career high and his first career 100-yard rushing game.
  • Best’s 163 yards vs. Chicago is the most by a Lions back since RB Kevin Jones registered 196 yards vs. Arizona December 5, 2004.
  • In addition to his 88-yard touchdown run, he set up the Lions final score of the game (Hanson 31-yard FG) by starting off a fourth quarter drive with a 43-yard run.
  • Best became just the second player in Lions history to register an 80+-yard run (88-yard TD run vs. Chi 10/10/11) and a 75+-yard reception (75-yard TD vs. Phi 9/19/10). He joins RB Billy Sims (81-yard run at SD 9/30/84; 87-yard TD reception at GB 9/14/80; 81-yard TD reception vs. Dal 11/15/81) as the only players in team history to accomplish this feat.
SECOND HALF SHUTDOWN
  • In all five games this year, the Lions have yielded less than 10 points in the second half. The three points allowed in the second half tonight marks the third time this season they gave up 3 points or less.
  • Entering this weekend’s games, the Lions had the League’s best scoring margin (+72 points) in the second half with 92 points scored and 20 points allowed. Following tonight’s win, the Lions have now scored 109 points and allowed just 23 points for a +86 scoring margin (17.2/game in second half).
T JEFF BACKUS
  • Today’s game marked T Jeff Backus’ 165th consecutive start. He currently has the most consecutive starts by any lineman (offense or defense) in the NFL and the most among offensive players.
  • With 165 consecutive starts, he has tied Hall of Fame G Gene Upshaw for the eighth-most consecutive games started by an offensive lineman since 1970. Upshaw actually started 207-staright games dating back to 1967.
70-YARD PASS AND 80-YARD RUN
  • Johnson and Best put together a pair of big plays in today’s game, including a 73-yard touchdown receptions and an 88-yard touchdown run. It marks only the second time in team history that the Lions have registered a 70+-yard reception and an 80+-yard run in the same game. The previous time was WR Herman Moore (79-yard reception) and RB Barry Sanders (82-yard TD and 80-yard TD) at Tampa Bay December 12, 1997.
  • It’s the first time in team history that the Lions have scored on both a 70-yard pass play and an 80-yard rushing play. Moore’s 79-yard reception did not result in a touchdown.
LIONS HEAD COACH JIM SCHWARTZ
On the run game: “It’s an example of having Barry Sanders in the house. Maybe that rubbed off a little bit. Our run game is obviously a compliment to our pass game. I think that we’re committed to the run, but we also needed some explosive runs – it’s where we were lacking. Obviously we had that today.”

On if he’d ever been in a building that loud: “I can’t remember, but nine false starts – I don’t know if I’ve ever been a part of that. So our hats are off to the fans here, to the city of Detroit. It’s a great night for the city. We need to get used to playing in games like this and having atmospheres like this. Fans did their part tonight and we took the cue from them. But nine false starts is an awful lot and all the credit goes to our crowd.”

On what this means for Detroit: “Well, this is a blue-collar town. Detroit has been through tough times before and tough times don’t last but tough people do. There’s tough people in the city of Detroit. It’s a blue-collar town and blue collar towns are the best sports towns. When cities are going through tough economic times; states are going through tough economic times, people look to sports as an escape. I think we have a responsibility to give people something to smile about; giving people something to cheer about. We feel a very strong bond to this city. I think our work ethic reflects the city of Detroit’s work ethic.”

On the decision to play rookie DT Nick Fairley: “He was healthy and we drafted him for a reason: for him to play. It’s been awhile that we’ve been waiting to that. He did some really good things in practice this week. Put the foot in his rearview mirror and got a good start. Today was probably a little bit more like a preseason game from him, not from a tempo or anything like that standpoint, but number of reps in the beginning. He hadn’t had a whole lot of practice time, but he’s very talented. He’s going to play a lot of good football for us.”

On containing Bears KR/WR Devin Hester: “I think our kicks were outstanding. We had very good directional kicks. We had very good kickoff depths and, combined with good coverage, I think one of the key parts is that we very rarely punted from backed up. We punted from midfield a lot of times and that made it easy to sky the ball and not worry too much about how far we were driving it, but try to take Hester out of the punt return game.”

LIONS QB MATTHEW STAFFORD
On describing the atmosphere tonight at Ford Field: “It was electric. Our fans came out and did an unbelievable job. We need that kind of support every week – we saw what it can do to an opposing offense. That’s a really good offense and our defense fed off that crowd and really, you know, they struggled with the crowd noise today.”

On the 73-yard touchdown pass to WR Calvin Johnson: “The long one to Calvin – that was a third down-and-long play. Had a real good inkling they were going to play some cover two and try to get Calvin matched up on a safety and (the) guys up front did a heck of a job giving me time. And when they do that and Calvin gets down field, he’s dangerous and he made a great play.”

On if tonight’s game proved that the Detroit Lions are for real: “I don’t know if we’re looking to prove to anybody, we’re just trying to win and that’s the mindset of our head coach, that’s the mindset of our team. We show up everyday to work hard and go out on Sundays expecting to win. We had a great day running the ball, which was a huge boost for us and really sealed the game for us in the second half.”

On if the crowd noise tonight was the loudest he’s ever heard: “It was up there. I mean, it was unbelievable. You know, especially early on some of those third downs, you couldn’t hear yourself think and you know, that’s just the potential of this city. We know that they can get behind us like that and come out and really wreck a game for another team.”

On the Bears allowing RB Jahvid Best to run: “I think it’s just execution more than anything. Guys up front did a great job and Jahvid did his thing when he got into the secondary. The long one was unbelievable; (I) thought he was going to get 30, 40 yards maybe and he just outran everybody. It was great to see – happy for him. He really carried us there in the fourth quarter with some crucial plays.”

On how much cover two they saw: “We saw a lot, you know, and they mix it in; they played a little bit more single high in the first half than we thought they were going to play and other corners did a good job on our guys. That’s part of football; they’re a good football team. We’re division opponents. They know us well and we know them well so it’s always going to be like that.”

On if his parents were alive in 1956, the last time Detroit started 5-0: “My dad was; my mom wasn’t. But yeah, it’s been awhile. We understand that, but it’s behind us now. We understand we had a great win; it’s great for the city, it’s great for our team, but we’ve got a short week coming up and a really hot San Fran team coming in, so we know that we’re going to need our crowd again next week and we’re going to have to come out here and play great football.”

On perspective of what this win means: “You know, I think it means a lot. I don’t want to speak for the fans as far as what it means to the city, but I know what it means to our team to be able to go out there and play well for them. We have a great group of fans here, you can tell they showed up tonight, and it was unbelievable. It’s our job and our joy to go out there and give them something to cheer about and it’s been a bunch of fun and hopefully we can keep it going.”

On if they kept grinding: “Yeah, like I said, this is a division opponent. They know what we’re going to do; we know what they’re going to do. It’s going out there and executing and you’re going to have plays go your way, you’re going to have plays not go your way and that’s the way football goes, especially against a good defense and a good team like Chicago and I’m just proud of the guys for sticking in there. Defense did a great job in the second half getting us the ball back with some good field position and we were able to capitalize.”

On what it says to be one of only two undefeated teams: “I don’t know what it says. It means we’ve got a game next Sunday and we’ve got to try to do it again. That’s the way this league is; there are 16 games, we’ve only played five and we’ve got to keep grinding and got to go back to work. We’ve got a short week, guys got to rest up, get their bodies back right, and play a tough team in San Fran coming in next week.”

LIONS RB JAHVID BEST
On the 88-yard touchdown run: “It was just an inside zone play. The O-line just made a little crease and I just hit it and ran as fast as I could.”

On pointing at the end zone well before getting there on the touchdown run: “I figured if I get in that open field nobody should catch me. So, I knew no one could get me from behind.”

On the impact of his runs in the fourth quarter: “Those were huge; we wanted to keep their offense off the field, so, we had to stay on the field in order to run the clock off. Getting those first downs was really crucial. The O-line just did a good job on getting me some creases.”

On what was different about the run game tonight in contrast to the first three weeks: “It was not nothing new. We were still kind of doing the same thing. It’s just that the creases were a little bit wider today.”

On the atmosphere tonight at Ford Field: “It was crazy out there. The fans, I think, caused them at least six or seven false starts. The place was rocking; it was a lot of electricity in the air. We were definitely feeling it.”

On whether he can appreciate anguish some of the fans experienced in previous seasons: “Some of our guys were on the team. They know what the city has been through and know what the team has been through. I’ve been fortunate to come on the upside of things. I can definitely feel the sense of how hungry the city is and how hungry this team is.”

On what it meant to him to have a career-high in rushing on Monday Night Football: “It means a lot to me. It was a Monday night game. The biggest thing is just the win. Now we’re 5-0. We have a short week. We have to bring our focus back to the next opponent.”

LIONS DT NICK FAIRLEY
On how different the game was than practice: “Like I said, the speed is always different than in college. But once I got those first two plays under my belt, it was just like natural.”

On what he takes away from the night: “Basically, go in and watch film. Make corrections. Get better and see what I did wrong. Basically, try not to make that mistake again next week.”

On when he found out he was going to play: “I found out yesterday (Sunday), after walkthrough. I had a light workout for the GM and coach Schwartz and they said I worked out pretty good and it was looking good so they gave me the green light.”

On what it was like out there playing again “It was crazy. This was my first NFL game. I was always on the sideline, but for it to be a Monday night game and the crowd to be like it was, it was just amazing for me to be basically part of it.”

On his grade of the Lions defensive line: “We did a good job. There is always room for improvement though. We got to go back, watch the film and see what we did wrong and just correct it.”

LIONS DE CLIFF AVRIL
On the defensive line disrupting the Bears offense despite not getting a lot of sacks: “Yeah, definitely. Our goal was to get ahead, shut down the run the first couple quarters, let our offense do their thing so we can get after him in the passing game. We kind of accomplished that. Like you said, we didn’t get the sack totals, but we got a lot of pressure.”

On what the 5-0 start means and winning this game on Monday Night Football: “It is big. The whole country is seeing how good the team can be. Even with the win, we had so many mistakes so it is huge, but we’ve got to bounce back and get the sixth.”

On the crowd: “They were amazing. They jumped offsides; I want to say probably 5 times in the first two series. Yeah, I want to say they jumped a lot in the first couple series, so the crowd was definitely clutch. We got to keep it going by keep getting wins.”

On if he is surprised they are 5-0: “Surprised? No. I mean, us amongst the locker room, we know the potential we have. We know what kind of guys we have, the players. So it is not surprising, it is just a great feeling for the rest of the country to see.”

BEARS HEAD COACH LOVIE SMITH
Opening statement: “We had a great opportunity against a good football team tonight to gain some ground. We play football like that and it’s going to be hard to win against a good football team.

“Defensively, I’ll just kind of get to it straight away. Defensively, just can’t give up big plays like that. Best is a good player, but we’re not set up to give up easy runs or passes that way — (we’ve) got to keep the ball in front of us and you know, to be able to have a base run go for a touchdown—it’s kind of hard to swallow.

“Other side of the ball, offensively, too many penalties. We had the ball a long time; we moved it at times. The early fourth down play that we didn’t make hurt us, but we got ourselves back in it after that. I thought we did some good things running and passing, but you’ve got to be able to get more points in some of those situations. So just not a good effort by us; I shouldn’t say effort but, just not a good game played by us. We’re (a) better football team than that. But when we lose games, most of the time that’s what you say: we are better than that. Got to get this straight fairly quick.”

On all the false starts: “We were going against a loud crowd on the road and all of that, but we can’t use that as an excuse. (We’ve) got to be able to sit in there, kind of simple as that. Pre-snap penalties kill you; first-and-15, first-and-20, it’s hard to overcome those. Again, it’s the discipline part of the position, some of it.”

On burning all three timeouts in the first quarter: “I can’t really give you an answer for that. We’ve got to get the plays in a little bit quicker, kind of simple as that. It kind of went calling the plays and getting in them in, kind of went along with the rest of the stuff we did tonight that we got to do a better job of. Got to get the plays in quicker, kind of simple as that.”

On going for a touchdown instead of kicking a field goal in the first quarter: “On the road, opportunity, you know, we have to be able to get less than a yard. Fourth and less than a quarter…half a yard or so, that’s something you’ve got to be able to get in a game like this. I felt like we could; felt like we had a good play, had momentum at the time. I make that call 10 out of 10 times. We’ll go for it.”

BEARS QB JAY CUTLER
On having played most of the game under pressure of the defense: “You know, there are some things that in this ball game that usually if that does happen, you’re not going to be very successful. Nine false starts; we put ourselves in a lot of holes out there and against a team like that, the way they’re playing, it’s going to be difficult.”

On all the false starts: “You know, we started off with a regular count and the guys were having trouble hearing me, so we went to a silent count and we had a little head movement and we’re going, so you know, the pressure that they were putting on our offensive line with their defensive line, I think that started to accumulate a little bit and guys started wanting to get out of there a little bit quicker – the crowd noise, you know, there’s a lot of things that happened. But, at the end of the day, it can’t happen. We practice that, we bring speakers out on our field so this isn’t anything new to us. We’ve played in loud situations before.”

On the environment at Ford Field being anything like he’d seen before: “Yeah, you know, it’s like everywhere else you go. It wasn’t anything that crazy; it was loud. I mean, we played in New Orleans, it was loud. When we go to Green Bay, it’s going to be loud and when we go to Minnesota it’s going to be loud. So, you have to deal with it; you know that going on the road, and it’s just something that happens, and if you don’t handle it well, you’re probably going to lose and that’s what happened to us tonight.”

On how the Lions have improved from years past: “You know, they didn’t do anything different than we saw on film. They attacked the ball well; that front four gets unbelievable surge and that’s where they generate a lot of pressure from and that’s how they’re successful defensively with those front four.”

BEARS CB CHARLES TILLMAN
On most disappointing play of the game for him: “The long run; I got the penalty at the end. It was an accident. I really didn’t mean to horse collar him, but, I did. That was a bad play.

“I could have helped my safety out on the jam on Calvin when he got the touchdown. Just the overall game, we gave up to many big plays.”

On the defense’s play: “We need to get back to the fundamentals of football. I feel like our scheme is not difficult. We are doing the same thing we did last year. It’s the same defense, same players. I respect Coach Smith and Coach Marinelli. They will be men and blame themselves, but, it really falls on the players. They’re doing everything in their power and I think we, as players, we can definitely man up and make the plays.”

On being surprised with how the defense has played so far in 2011: “Definitely. I don’t think anyone (foresaw this); I don’t even know what we’re ranked, 31, 32, somewhere up there. I don’t think anyone could foresee us being ranked that high. It’s time to do some soul searching and see what each of us is really made of. We can either tuck your tails between your legs and go run away or man up and fight and get this thing turned around.”

BEARS RB MATT FORTE
On the penalties changing the way they call plays: “It makes it tougher. Play calling on first-and-10, you have a wide variety of plays you can call. First-and-15, kind of changes the playbook. We just made too many mistakes out there.”

On what it means having two 5-0 teams in their division: “There is never a time for panic but we need to have a sense of urgency. If you panic, you get out of your regular rhythm. I think we need to continue to focus on each upcoming game and cut down on penalties and if the opportunity to make a big play is there, make that. Eliminate the mistakes. We have a lot to learn from this game, especially on the offensive side of the ball. We need to learn from the mistakes and once we learn from them, don’t do them again.”

BEARS WR ROY WILLIAMS
On the difference in the game: “My hat goes off to the Detroit Lions. They played well. They made more plays than we did. We’ve just got to play better. In reality, we are a 2-3 football team and we just have to play better.”

On what went wrong after the good start: “Yeah, we had it going. Penalties got to us a little bit. They just had big plays. They have big plays. They had a 73-yard bomb to Megatron and an 88-yard run. They just had big, explosive plays and we have to match that. We have to find a way to get some of those plays too.”

On if this is the loudest he has ever heard Ford Field: “Yeah, fans (were) very excited. I mean, we were 6-2 one year, but it wasn’t like this. 5-0. They are a good football team and they are playing well right now.”

BEARS WR DEVIN HESTER
On if they should have taken more shots down the field: “Yes. At the end of the day, those guys on defense did a great job of putting pressure on Jay, not allowing him to have enough time to throw the deep ball, so we had opportunities out there, but we left a lot on the field.”

On how he was feeling leading at halftime 10-7: “10-7? We were feeling comfortable, but we still had hope. Ten-7 is a close ballgame. Any big play can catch the momentum of the game. Unfortunately, we were unable to come up with the big plays that give us momentum and put us up ahead. Those guys took the lead and ran with it.”

Dienstag, September 13, 2011

Mavericks im Viertelfinale um die Deutsche Meisterschaft 2011

Aussender: Mönchengladbach Mavericks
Am Samstag kommt der Süd-Dritte Stuttgart Scorpions in den Hockeypark

Vierzehn Tage ist es her, da schafften die Mönchengladbach Mavericks in ihrem letzten regulären Saisonspiel in Essen ein 42:42 Unentschieden. Es war ein hart erkämpftes Resultat, nachdem die Vitusstädter bereits wie der sichere Verlierer aussahen. Geschwächt durch viele verletzte Stammspieler musste vor allem die zweite Garde der Stiere beweisen, dass sie zu Recht im Kader des Bundesliga-Neulings steht. Angeführt von dem entfesselt aufspielenden Ballträger John McCardle und dem guten jungen Spielmacher Fabian Schorn, gelang dem B-Team buchstäblich in letzter Sekunde der Ausgleich in einem verloren geglaubten Spiel.

„In diesem Spiel haben die Jungs absoluten Charakter gezeigt“, so Sportdirektor Maroan Wahab und weiter: „Diese Tugenden werden wir nun wieder brauchen.“ In der Tat werden jetzt in der Bundesliga (GFL) die Karten neu gemischt. Die Play Offs um die Deutsche Meisterschaft stehen an und die Mavericks empfangen am Samstag Abend im Hockeypark die Stuttgart Scorpions.

Der Drittplatzierte der Süd-Liga kommt mit stolz geschwellter Brust an den Niederrhein. Die Schwaben haben eine gute Saison gespielt und mussten nur den Titelträgern der letzten Jahre aus Schwäbisch Hall und Marburg den Vortritt lassen. In den direkten Vergleichen mit diesen beiden Teams zogen die Stuttgarter zwar immer den Kürzeren, aber dennoch zeigten die Roten aus der baden-württembergischen Landeshauptstadt ihr Können und stellten die Favoriten immer wieder vor große Probleme.

Auch die Mavericks haben eine tolle Saison hinter sich, konnten sie doch als Neuling die etablierten Mannschaften aus dem Norden gewaltig ärgern. Nur dem Meister aus Kiel musste man sich zweimal geschlagen geben und auch gegen den Vorjahresmeister Berlin Adler gab es eine unnötige 0:16 Heimschlappe. „Aber diese Spiel haben die Mannschaft geformt“, meint der Head Coach der Mavericks Walter Rohlfing und stellt weiter fest: „Wenn man bedenkt, dass die Mavericks noch vor vier Jahren in der viertklassigen Oberliga gespielt haben und dass das Team aktuell im Viertelfinale um die Deutsche Meisterschaft steht, dann ist diese Entwicklung absolut bemerkenswert. Es zeugt von guter Coaching Arbeit aller Trainer, gutem Scouting durch den Sportdirektor Maroan Wahab aber vor allem von tollen Spielern, die sich hier gefunden haben.“

Auch Vereinspräsident Andreas Brangenberg ist sich der Bedeutung des Spiels gegen die Scorpions aus Stuttgart bewusst. Er sagt: „Man kommt nicht einfach nur so in die Playoffs. Es ist eine klasse Leistung des gesamten Vereins. Alle ehrenamtlichen Unterstützungskräfte haben gemeinsam mit den Sportlern, Trainern und der Sideline-Staff unter schwierigsten Bedingungen dieses Ziel erreicht, vor allem weil der Verein finanziell nicht auf Rosen gebettet ist. Wir haben nun die einmalige Chance den größten Erfolg in der Vereinsgeschichte zu erreichen und das wollen wir uns nicht nehmen lassen.“

Dennoch kommt auf die Gladbacher Stiere ein sehr schweres Spiel zu. Einerseits sind noch einige etablierte Stammspieler wie Lenny Green, Murat Senem, Adam Goloboski und Rodney Kinlaw angeschlagen und andererseits kommen die Baden-Württemberger mit der Empfehlung eines eigenen soliden Angriffs in die linksrheinische Metropole. Pro Spiel erzielte die Offense der Stuttgarter durchschnittlich 24 Punkte. Aber auch in der Abwehr stehen die Scorpions kompakt.

Daher richtet man sich von Seiten der Mavericks auf ein sehr intensives Spiel ein. Beide Teams werden sich, in Anbetracht der vor ihnen liegenden Möglichkeit das Halbfinale zu erreichen, nichts schenken. Sportdirektor Maroan Wahab weiß: „Das wird eine ganz harte Nuss. Unsere Chancen stehen 50:50, weil einfach alles passieren kann. Wenn wir nicht von der ersten Sekunde an im Spiel sind, dann wird es schwer für uns.“

Den Zuschauern soll es Recht sein, denn sie dürfen sich auf dieses für alle spannende Spiel freuen. „Das Team braucht die Unterstützung der Gladbacher Fans. Sie können der 12. Mann auf dem Feld sein. Daher freuen wir uns auf zahlreiche Unterstützung, eine sensationelle Atmosphäre und auf ein tolles Spiel, das vielleicht unser letztes Spiel in diesem Jahr im Hockeypark sein wird“, so abschließend Stier-Präsident Andreas Brangenberg.

Mönchengladbach Mavericks vs. Stuttgart Scorpions
Viertelfinale um die Deutsche Meisterschaft
Samstag, 17.09.2011, Kick Off 19 Uhr
Hockeypark in Mönchengladbach

Mittwoch, September 07, 2011

SWARCO Raiders starten in Nachwuchs Saison 2011

Aussender: Swarco Raiders
Das lange Warten hat ein Ende, wenn diesen Sonntag, 11. September, gleich alle vier Nachwuchs Teams der SWARCO Raiders in die Österreichische Meisterschaft mit einem Heimspiel eingreifen. Gegner in allen vier Partien sind die Raiffeisen Vikings, gespielt wird auf der Wiesengasse A, Beginn ist 09:00 Uhr.

Nach einem einwöchigen Football Camp in Wagrain / Salzburg freut sich der neue Leiter des SWARCO Raiders Nachwuchses, Christian Bisjak: „Wir haben im Frühling und Sommer intensiv gearbeitet und sehen einer ersten Standortbestimmung gegen die wie immer gut vorbereiteten Vikings entgegen.“

Neu ist, dass heuer die Altersklasse Micros (8-10 Jahre) an der Herbstmeisterschaft teilnimmt. Hier wird mit den jüngsten Tackle-Footballern 5 gegen 5 gespielt, die Punkte werden nicht gezählt und es gibt auch keine Tabellenwertung. Dafür nehmen die Junioren (17-19 Jahre) nicht mehr an der Herbstmeisterschaft teil, da sie komplett in der Raiders J.V. Mannschaft (heuer Vizemeister der Österreichischen Division I) eingegliedert sind und eine Doppelbelastung für die Entwicklung der Spieler nicht förderlich wäre.

Die SWARCO Raiders werden in ihren Alterklassen in der Gruppe G1 jeweils mit den Raiffeisen Vikings und den Danube Dragons aus Wien um die begehrten Nachwuchsmeistertitel kämpfen. Da diese drei Team auf gleicher Augenhöhe Football spielen, können wir uns auf sehr spannende und enge Spiele freuen.

1. Spieltag
Sonntag, 11.09.2011,  Wiesengasse A - Innsbruck
09.00 Uhr MICROS vs. Raiffeisen Vikings
10.00 Uhr MINIS vs. Raiffeisen Vikings
12.00 Uhr SCHÜLER vs. Raiffeisen Vikings
15:00 Uhr JUGEND vs. Raiffeisen Vikings
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Österreichische Nachwuchsmeisterschaften - Gruppen und Teilnehmer

Minis (U12)
Danube Dragons
SWARCO Raiders
Raiffeisen Vikings

Schüler (U14) 9-Mann Football
Blue Devils
Salzburg Bulls
JCL Giants
Kornmesser Rangers
Steelsharks Traun

Schüler (U14) 11-Mann Football
Danube Dragons
SWARCO Raiders
Raiffeisen Vikings

Jugend (U16) 9-Mann Football
Alpin Hammers Schwaz
Generali Invaders St. Pölten
Vienna Knights
Gmundner Rams
Steelsharks Traun

Jugend (U16) 11-Mann Football Leistungsgruppe G2
Black Lions
Salzburg Bulls
JCL Giants
Kornmesser Rangers

Jugend (U16) 11-Mann Football G1
Danube Dragons
SWARCO Raiders
Raiffeisen Vikings

Junioren (U19) 11-Mann Football
Black Lions
Blue Devils
Danube Dragons
JCL Giants
Budapest Hurricanes
Generali Invaders
Vienna Knights
Steelsharks Traun